Monatsarchiv: September 2009

Raffkes – Raffke … ein Dauer-Thema

September 2009 aktuell:

Raffkes sind sicher auch zugange gewesen beim 200 Millionen-Euro-Geschäft in/bei Jülich. Der ganze Vorstand ist in den Blickwinkel von Polizei und Staatsanwaltschaft geraten.
Ich darf vermuten, dass da a la Müllverbrennung Köln Summen in die Taschen der bedürftigen Großverdiener geflossen sind. Wie sonst auch, Bestechung für Großaufträge. Dabei kommt es mir so vor, als wenn das ganze Projekt zu sehr aufgeblasen wurde, damit der Aufwand dich erhöht usw. usw.

August 2009 aktuell:
Über die neuen Raffkes, die jetzt akademische Titel neu haben und die, die denen die verkauft haben.
Da gibt es 100, in Worten einhundert Professoren, die gegen Bares
das Erlangen akademischer Titel gerade denen ermöglicht haben, die Schwierigkeiten hatten, einen zu bekommen.

Die Zahl 100 ist ein Anfang in NRW (?) und noch einem anderen Bundesland. Die Spitze eines akademischen (morschen) Eisberges.

Ich kann das verstehen. Die Herren Professoren waren mal das Ziel meiner Privat-Recherche. Ich war in einer Beamten-Versicherung tätig an der Heine-Universität. Die Professoren, die ich besuchen sollte, waren kaum da. Ein Tutor las manchmal aus den Büchern des Herrn Prof. vor. Viele Professoren reisten mit dem Goethe-Institut durch die Welt. Die haben einen Lehrstuhl, brauchen aber nicht da sein.

Das Leben oberhalb der höchsten Besoldungsstufe weckt natürlich Begehrlichkeiten, schließlich hat man ja Ausgaben. Für 3000, 5000 Euronen oder mehr haben die Herren (das war kommerzialisiert)
Leute stress- und prüfungsfrei zu Akademikern gemacht.

Jetzt soll bundesweit abgeklärt werden, wer welche Titel auf diese Weise erlangt hat. Diese Titel werden den Möchtegern-Akademikern aberkannt.

Von einer Abwrack-Prämie für den Schrott-Titel stand nichts in den Nachrichten.

Akademische Titel kann man überall kaufen. Ich habe das mal recherchiert, es ist grotesk. Einen bekam ich mal angeboten, für 500 US-Dollar. Leistung: Eine Tonbandkassette besprechen, die dann an der finanzschwachen Uni in Südamerika vorgespielt wird.
Es ging um einen korrekt wirkenden Titel Dr. phil. nat. oder so und das hätte auf meiner Visitenkarte gut ausgesehen. .

In Österreich wurde vor Jahren jeder Professor, der in der Volkshochschule einen Fachvortrag beliebiger Art vor 20 Leuten hielt.

Solch ein Professor wäre ich längst.

Oder ich wende mich an Unis im russischen Bereich. Die machen auch klasse Angebote.

…………

Die RP titelte heute 21.8. 09 wegen der Kursmanipulation VW auf 1000 Euro und heute 144 kleine Euronen…

Der Starmanager W., der für seine Bemühungen ganz sicher gut abgefunden wurde, soll selber Insider-Geschäfte vorgenommen haben und ist wohl deshalb vor einiger Zeit ins Visier der Fahnder geraten; es heißt, er befindet sich immer noch höchstselbst in eben dem selbigen.

Wenn man das so liest, und sich dabei so Gedanken macht über gesunkenes Durchschnitts-Einkommen, Firmen-Pleiten, Banken-Pleiten…

War noch was?
Ja. Das statistische Bundesamt meldete:
Durchschnitts-Rente 850,— Euro, Durchschnitts-Pension 2500,– Euro.

Alle sind gleich.

winkt
Bernd
astromant
der einer der ersten eingetragenen Insider in FfM war und weiß was da unterschrieben wird; und der das eine oder andere Mal beim Zeitungslesen ´nen dicken Hals kriegt.

Tolle Nachrichten konnte man in letzter Zeit kopfschüttelnd lesen.

In einer Email der BAFIN(?), die wohl durch eine Indiskretion in die Presse kam, stand, dass die Manager der HRE = Hypo Real Estate (welch ein Name…) das Metier für das sie eingestellt waren, nicht beherrschten. Sie wurden als unkompetent dargestellt. Für die „Abwicklung“ die jetzt gemacht werden muss, sollen sie aber geeignet sein.

Na bravo! Die HRE wird vorne und hinten mit Steuergeldern gestützt. Da wird nicht mehr Kenntnis nötig sein, als die Kenntnis, die ein Abteilungsleiter haben muss.

Ähnlich kompetent waren wohl auch die Kontrolleure der SEC, die sich von Maddofs Börsen-Anekdoten faszinieren liessen und über das Geplauder das Kontrollieren vergaßen.

Ach ja, da war ja noch was…? Richtig!

Thema Middelhoff.
Der Konkursverwalter, der sich um den Trümmerhaufen Arcandor kümmern darf, stellte fest, dass Firmen hin und her geschoben wurden, die null und nicht wert waren, aber per An- und Verkauf dennoch mit Riesensummen bewertet und gehandelt worden waren.

Der Herr M. hatte sicher einen günstigen Bonus-Vertrag. Er sicherte sich Bezüge aus diesem Vertrag, in dem er durch Personal-“Freistellung“, Firmen-Ein- und Verkauf etc. ein Nullsummenspiel einspielte, das ihm bonusträchtige Bilanz-Zahlen brachte.

Dass pööööööse Zungen behaupten, der Herr M. hätte per eigener Immo-Firma an Karstadt zu Höchstpreisen vermietet, versteht der Herr M. nicht.

Der Konkursverwalter hat für diese Art Geschäftsgebaren Formulierungen gefunden, die sonst nur Kabarettisten einfallen.

Ende der Aktualisierung vom 20.9.09 *gg* (Vorläufig… )

…………

Raffke lässt grüßen

Zu den TOP-Nachrichten der Saison gehören auch die Nachrichten über die Top-Manager, die sich teils schamlos bereichern.

Manches Aushängeschild der deutschen Wirtschaft ist kriminell. Wie soll man es sonst nennen?

Die Herren entlassen Mitarbeiter in großer Vielzahl und arbeiten unverfroren in die eigene Tasche.

Dem Ex-Post-Chef Klaus Zumwinkel reicht es nicht, durch u. a. die Unterstützung der Gesellschaft Multimillionär geworden zu sein.

Einen Tag vor der Razzia war in der Mitarbeiter-Zeitung zu lesen, dass der wahre Schlüssel zum Erfolg der Führungsstil sei und dass die Top-Manager (wie Zumwinkel und andere Raffkes) uns die Werte vorleben.

Na, bravo!

Esser und andere kassieren horrende Bestechungsgelder und Abfindungssummen, Ex-VW-Personalvorstand Hartz ist in eine sumpfige Schmiergeld-Affäre verwickelt und der Untreue bezichtigt. Ex-VW-Betriebsratsvorsitzender Volkert erlaubt sich Lustreisen auf Konzernkosten, Walter Deuss (Ex-Vorstands-Vorsitzender des Karstadt-Quelle-Konzerns, nach Kritik an seiner Unternehmensführung in den Ruhestand getreten) wollte die Überstunden seines Chauffeurs nicht aus eigener Tasche bezahlen und klagte deswegen….

Zumwinkel erhält nun nach seinem Rücktritt weder eine Abfindung noch weiteres Gehalt, schrieb ich seinerzeit aus den Presse-Nachrichten ab; inzwischen war zu lesen, dass er sich seine Altersversorgung (ca. 20 Mio €) hat auszahlen lassen.

Die Geburtsdaten der feinen Herren sind teils im Netz zu erfahren, häufig leider ohne Uhrzeit-Angaben. Vielleicht ist irgendwann mit Hilfe der Astrologenverbände und der Astro-Zeitungen mal astrologisch nachzuvollziehen, wie man so selbstherrlich, schamlos, korrupt, maßlos und unverfroren werden kann.

Jedem Hobby-Astrologen fallen die Gemeinsamkeiten Zumwinkel-Hartz auf:
Zumwinkel mit Jupiter, Pluto, Mondknoten und Mond im Löwen, Hartz macht mit Sonne, Merkur, Pluto und Chiron den Löwe-Defiziten alle Ehre.

Gemeinsam ist allen ein Winkel von Sonne zu Jupiter, Volkert, Ackermann und Zumwinkel haben „obendrein“ den Jupiter im Schützen. Auch Neptun-Winkel sind stark vertreten, die jeweiligen Delikte konnten lang verschleiert werden.

Das Strafmaß für Steuerhinterziehung liegt bei einer Höchststrafe bis zu 10 Jahren Freiheitsentzug. Glaubt irgendwer, dass Zumwinkel in den Knast marschiert?
Er wird mit 4 Mio Strafe davonkommen. Ob er etwas entbehren wird?

Gegen lustreisenfreudigen Volkert ging man härter vor, er kam zunächst in U-Haft. 2 Jahre neun Monate Knast ohne Bewährung; das dürfte sich bei guter Führung und günstigem „Außen-Einfluß“ sicher reduzieren lassen.

Am Rande: Zumwinkel war „Manager des Jahres 2003“.
Deuss wurde von der BILD-Zeitung mit der Überschrift „Raffke“-Boss ausgezeichnet.

Ich bin gespannt auf die nächste DVD…

Update 21.06.09

RP und andere melden, dass Herr Z. durch eine Eingabe zur Wahrung seiner Persönlichkeitsrechte versucht, seinen Prozess zu verzögern. Wegen der Presseverlautbarungen etc. wäre keine unbeeinflusste Rechtsprechung möglich usw. usw.

Man kann das verstehen.

Nicht verstehen kann man, dass jemand seine Persönlichkeitsrechte in Deutschland wahren will, einem Land, dem er den Rücken gekehrt hat. Dieser Einwurf kommt von einem, der die Rechte anderer nicht so sehr gewahrt wissen wollte, als er deren Daten ausspionieren ließ…

Das kann man nur beobachten.

Update 4.6.08

RP-Online und andere melden neue Vorwürfe gegen Herrn Zumwinkel.
Das Ermittlungsverfahren gegen den früheren Vorstandsvorsitzenden wurde ausgeweitet. Er soll nicht nur Steuern hinterzogen haben, sondern auch private Reisen der Post als Dienstfahrten in Rechnung gestellt haben.

Update Sa. 31.5.2008

Da gab es heute eine Nachricht über einen Remscheider Abwasser-Fachmann, der seine Heimatstadt um ca. 4 Mio. Euronen betrogen/geprellt haben sollte.

Er musste wohl teilen, es waren ein Dutzend andere beteiligt.

Das erinnerte mich an den krassen Vorfall in D´dorf. Einige „Herren“ haben da die Krankenkasse ruiniert und ihren Lebensstandard aufgepeppt.

Der Gipfel ist ja momentan der Abhörskandal bei meinem LieblingsTelefon-und Internet-Anbieter.
Zumwinkel ist wieder im Gespräch, auch einige andere „Herren“ scheinen sich die Umgehung/Aushebelung von Recht und Gesetz aufs Panier geschrieben zu haben.

winkt
Bernd
astromant

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