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Der Brief an Catherine

Über den Film ist einiges bekannt, aber der Brief…
Ein Kontrast zum Lärm der Dussel-TV-Welt.
Es folgt Romantik pur!

Vielleicht halten Sie lieber ein Taschentuch bereit!

Der Brief geht an Catherine.

Im Film wird er erwähnt und zitiert, im Roman ist er einfach unvergesslich romantisch.

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Über Lust und Lebenslust

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Glück und Schlimmes

Schlimm

Das Schlimme und der Glücksfall

Das Schlimmste, was zwischen zwei Menschen geschehen kann, die in Freundschaft, Liebe, Eintracht miteinander leben wollen – oder die jenseits der im Innersten verborgenen Wünsche aufeinander angewiesen sind – ist offenbar der Umstand, dass man den anderen nicht als den/die sieht, der er/sie ist, sondern als den/die, den man zu brauchen glaubt, um sich selber zu ergänzen oder um sich der eigenen Besonderheit bewusst zu werden.

Partnerwahl sollte möglichst dann erfolgen, wenn das eigene Gemüt nicht zu sehr belastet ist. In einer Selbstmitleid-Phase kann es passieren, dass man unfähig ist, Selbstkritik zu üben und die Arbeit am eigenen Selbst zu unterlassen.

Mit einem derart falschen Bild von sich selbst und vom anderen kann man sich in den anderen im wahrsten Sinne des Wortes vernarren. Beispiel: In einer labilen Phase sieht man in einem anderen (evtl. wahrhaft) Labilen den Ruhepol, den eben dieser andere gar nicht selbst sein kann.

Das Erwachen aus diesen Down-Phasen ist heftig und führt zu krassen Trennungen, bei denen sich jeder als des anderen Beziehungs-Opfer sieht.

Oder man/frau findet einen erotischen Gegenpol, man fühlt sich wahrgenommen, übersieht die mangelnde Alltags-Belastbarkeit beim Eros-Partner. Das mag eine Weile gut gehen; Eros mit seinen Flammen kann triumphieren.

Aber nach einiger Zeit, wenn es nur das war, schlagen die Flammen zurück und verbrennen das; und was gestern noch so herrlich blühte, wird zu Kohle und grauer Asche.

Andererseits

Glücksfall(?)

Der Glücksfall tritt ein, wenn zwei Individuen im Verhältnis zur möglichen Freundschaft sich auf dem Nullpunkt der Erwartung begegnen, weder mit Erwartungen nach oben, noch mit überflüssigen Ängsten nach unten und sich in dieser Ruhe der Seele aneinander wagen, sich aufeinander zu bewegen.

Dieses Sich-aneinander-Wagen setzt voraus, dass man bereit ist, den anderen so zu wollen, wie er ist, nicht wie man ihn haben möchte; eben, dass man ihn in Sachlichkeit betrachtet so, d. h. genau so, will.

Wenn dieses Wagen des anderen unternommen wird in der Bereitschaft, es als ein Geschenk anzunehmen, wenn daraus Freundschaft/Liebe werden sollte, liegt diese nüchterne Sachlichkeit fernab der üblichen Ausnutzungsgedanken…